Conference Adelaide

Neue Erkenntnisse und wachsende Netzwerke: Provenienzforschung zu Sammlungen aus Papua-Neuguinea aus der Kolonialzeit
Wir freuen uns, dass Jennifer Tadge, kürzlich auf der internationalen Konferenz „Germans in the Asia-Pacific Region: (Post) Colonial Entanglements, Conflicts and Perceptions in the 19th and 20th Centuries” (Deutsche im asiatisch-pazifischen Raum: (post-)koloniale Verflechtungen, Konflikte und Wahrnehmungen im 19. und 20. Jahrhundert), die von der Flinders University Adelaide auf Einladung des GHI Washington veranstaltet wurde, vorläufige Ergebnisse unserer Fallstudie „Movement” vorgestellt hat.
Ihr Vortrag mit dem Titel „Retracing Ship Routes in the Context of Provenance Research on Colonial-era Collections from Papua New Guinea” (Rückverfolgung von Schiffsrouten im Kontext der Provenienzforschung zu Sammlungen aus der Kolonialzeit in Papua-Neuguinea) beleuchtet die komplexe Geschichte von Museumssammlungen, die durch koloniale Begegnungen geprägt sind.
Jennifer Tadge nutzte diese Gelegenheit nicht nur, um ihre Forschungsergebnisse zu teilen, sondern auch, um unser internationales Netzwerk durch die Zusammenarbeit mit australischen Museen zu stärken und zu erweitern. Diese Kooperationen sind von entscheidender Bedeutung für die Weiterentwicklung der Erforschung, Ausstellung und Kontextualisierung ozeanischer Sammlungen.
Wir freuen uns darauf, diese wissenschaftlichen Erkenntnisse in Publikationen und praktische Ansätze umzusetzen, die verantwortungsbewusste Museumspraktiken und gemeinsame Forschungsprojekte unterstützen.